Schon vor Beginn des Lagers war klar: Dieses Bundesjugendlager würde kein gewöhnliches Zeltlager werden. Für das 42. Bundesjugendlager der Malteser Jugend verwandelte sich die ehemalige Pferderennbahn in Lebach in die magische Welt der „Zauberakademie La Motte“. Die Diözese Trier hatte das Lager ausgerichtet und mit viel Liebe zum Detail eine eigene Welt geschaffen, in der die Teilnehmenden zu Schülerinnen und Schülern einer ganz besonderen Akademie wurden.
Ankommen in La Motte
Der Start in die Woche stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Ankommens. Beim Eröffnungsgottesdienst wurde die Lagergemeinschaft offiziell auf die kommenden Tage eingestimmt. Gemeinschaft, Freude und neue Begegnungen sollten die Woche prägent.
Dabei war die Zauberakademie nicht nur Kulisse. Das gesamte Lager war in eine Geschichte eingebettet. Die verschiedenen Häuser und die magische Welt von La Motte gaben den Tagen einen besonderen Rahmen und sorgten dafür, dass aus einem Zeltlager ein gemeinsames Abenteuer wurde.
Magie, Spiele und Herausforderungen
Im Laufe der Woche wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die „Schülerinnen und Schüler“ der Akademie. Workshops, Spiele, Ausflüge und verschiedene Freizeitangebote sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Ein besonderer Höhepunkt war das Trimagische Turnier. Dabei waren Schnelligkeit, Geschick und Ausdauer gefragt. In verschiedenen kleinen Wettkämpfen traten die Schülerinnen und Schüler der Zauberakademie gegeneinander an. Sportlicher Ehrgeiz gehörte ebenso dazu wie Teamgeist und der gemeinsame Spaß.
Begegnung über Grenzen hinweg
Eine besondere Bedeutung hatte die Teilnahme der Jugendlichen aus der Ukraine. 34 Jugendliche aus der Ukraine konnten eine Woche lang gemeinsam mit der Malteser Jugend in Lebach erleben. Damit wurde das Bundesjugendlager auch zu einem Ort internationaler Begegnung und Freundschaft. Gerade in einer Zeit, in der der Krieg in der Ukraine weiterhin zum Alltag vieler junger Menschen gehört, war diese gemeinsame Woche ein starkes Zeichen: Miteinander Zeit verbringen, gemeinsam lachen, spielen und neue Freundschaften schließen – und für einige Tage einfach Teil einer großen Gemeinschaft sein.
Eine Woche voller Gemeinschaft
Neben den großen Programmpunkten waren es vor allem die vielen kleinen Momente, die das Lager ausmachten. Gemeinsames Essen, Gespräche in der Jurtenburg, Spiele, Musik, Begegnungen mit neuen Menschen und die ganz besondere Atmosphäre eines großen Zeltlagers gehörten zum Alltag in La Motte.
Dass ein solches Lager überhaupt möglich ist, war dabei vor allem dem ehrenamtlichen Engagement zu verdanken. Rund 100 ehrenamtliche Teamerinnen und Teamer hatten das Bundesjugendlager über Monate vorbereitet und schließlich vor Ort umgesetzt. Ihre Planung, Kreativität und ihr Einsatz machten die sieben Tage in Lebach erst möglich.
Abschied aus der Zauberakademie
Am 8. August hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach sieben Tagen voller Magie, Freundschaft und Abenteuer wurde die Zauberakademie La Motte wieder zur Rennbahnwiese in Lebach – und die Zelte wurden nach und nach abgebaut. Das 42. Bundesjugendlager hat damit genau das eingelöst, was die Zauberakademie La Motte versprochen hatte: eine Woche voller Abenteuer, Gemeinschaft und Magie.
Ausblick 2027
Wer mag, kann sich schon mal den 31. Juli - 7. August 2027 im Kalender markieren. Denn dann findet unser nächstes Bundesjugendlager in der Diözese Speyer statt.